Costa Rica Austausch 2013

¡Costa Rica, Pura Vida!

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Endlich, nach 8 langen Monaten des Wartens und mit 10 Stunden Verspätung des Abflugs, war es nun soweit: Wir traten unsere weite Reise über den Atlantik nach Costa Rica an. Nach einem langen, 13-stündigen Flug landeten wir in San José, unserem Zielort und gleichzeitig Hauptstadt Costa Ricas. Wir wurden sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und überwältigt von der Hitze und der Müdigkeit fielen wir auch schon bald darauf erschöpft ins Bett.

Für die nächsten drei Tage stand ein Ausflug zu einem Schweizer Hotel in der Nähe des bekannten Vulkan Arenal auf dem Plan, wo wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern hinfuhren. Leider ist der Vulkan seit fast zwei Jahren nicht mehr aktiv, aber er sieht auch so sehr eindrucksvoll aus. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir spät nachmittags an, bezogen unsere Zimmer und aßen anschließend zu Abend, typisch deutsches Gulasch. Für die costaricanischen Austauschpartner war das etwas Besonderes, wir freuten uns umso mehr über die frischen Ananas, Papayas und Melonen. Danach genossen einige die Kühle des Pools und andere erkundeten ein wenig die schöne Umgebung und stellten fest, dass Costa Rica nicht umsonst „die Schweiz Mittelamerikas“ genannt wird.

Am zweiten Tag unseres dortigen Aufenthalts wanderten wir über Hängebrücken durch den tropischen Regenwald und waren beeindruckt von der Natur und den vielen verschiedenen Pflanzen, die es dort im Nationalpark gab. Am Nachmittag badeten wir in heißen Thermalbädern, die aus den Quellen des Vulkans gespeist werden. Am letzten Tag erforschten wir die dunklen Gänge einer Tropfsteinhöhle, kurz darauf machten wir uns auf den Weg zurück zu unseren Familien.

Am Freitag besuchten wir nach dem Unterricht ein Konzert im Nationaltheater in San José, welche Teil eines Projektes ist, das auch ärmeren Leuten ermöglichen soll, ins Theater und in Konzerte zu gehen. Wir bekamen auch ein gemeinsames Foto mit einem landesweit bekannten Sänger!! Das Wochenende verbrachten wir mit den Gastfamilien, die meisten am Strand, einige aber auch in den Bergen. Nach einigen lehrreichen Schultagen fuhren wir mit dem Bus nach Punta Leona am Pazifik. Dort mussten wir zwar selbst für Essen sorgen, (d.h. gemeinsam kochen), dafür bot der Strand jedoch einen faszinierenden Anblick. Auf dem Weg dorthin legten wir einen Zwischenstopp für eine Krokodilsafari ein, bei der wir diesen beeindruckenden Tieren ziemlich nahe kamen. Unser guide erzählte uns viele interessante Dinge über Krokodile und die anderen Tiere und Vögel, die in dieser Klimazone leben.

Zurück in San José, lernten wir an dem darauffolgenden Tag in der Schule typisch lateinamerikanische Tänze von einem professionellen Tanzlehrer. Dabei kamen wir ganz schön ins Schwitzen!!

Nun brach auch schon die letzte Woche an, auf die wir uns gleichermaßen freuten, da ein Ausflug in die Region Limón an die Karibik geplant war. Diese Region ist das sogenannte „Armenhaus“ Costa Ricas und unser Begleitlehrer Alfredo hielt einen beeindruckenden spanischen Vortrag über die Lebensweise und Arbeitsbedingungen der Menschen dort. Danach entbrannte eine lebhafte Diskussion unter uns Schülern, die diese Situation zunächst gar nicht nachvollziehen konnten. Nach einer aufregenden Nacht mit allerlei Ungeziefer, besichtigten wir am nächsten Tag eine Bio-Bananenplantage an der Grenze zu Panama, bei der uns wieder viel über die Arbeitsbedingungen und -weise der Arbeiter berichtet wurde. Danach fuhren wir zurück zu unserem Hotel und liefen von dort aus in die kleine, am Atlantik liegende Stadt Puerto Viejo, um noch Mitbringsel für unsere Freunde und Familien zu kaufen. Am darauffolgenden Tag machten wir einen Ausflug nach Cahuita, einem großen Nationalpark an der Karibikküste, wo wir nicht nur an den Strand gingen, sondern auch viele exotische Tiere wie Brüllaffen und Leguane observieren konnten. Auf der Rückfahrt hielten wir an einer Kaffee- und Zuckerrohr-plantage, in der uns die einzelnen Verarbeitungsschritte von der Kaffeekirsche bis zum fertigen Produkt gezeigt wurden. Am letzten Wochenende vor unserer großen Heimreise gab es noch eine Abschiedsfeier. Und so schnell waren die drei Wochen auch schon vorüber. Erst auf dem Rückflug wurde uns bewusst, wie viele wertvolle Erfahrungen jeder einzelne von uns gemacht und gesammelt hat und wie sehr wir dieses wunderbare Land vermissen werden! Wir danken ganz herzlich unserer Spanischlehrerin, Frau Glas, die uns auf dieser Reise begleitet hat!

Geschrieben von Joris Gaster (10a), Vanessa Oduro (10a) und Anton Baumbauer (Q11)

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