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Einladung zur Präsentation des P-Seminars: CITYsoundscapes

In unserem P-Seminar „Citysoundscapes“ ließen wir uns einfach von unseren Lieblingsstädten und ihrem Klang inspirieren. Bereits nach kurzer Zeit wurden erste Tonaufnahmen gemacht und erste Ideen geboren.
Nun, nach einigen Momenten elender Verzweiflung und einigen rettenden Ideen, ist es endlich soweit:
Am Montag, 29.11., ab 18:00 Uhr, wollen wir Sie nun voller Stolz in unsere Klangwelten und in unsere Städte einladen.

Nach einem kurzen Empfang werden Sie in verschiede Räume geführt. Dort stellen wir jeweils unser Projekt vor und stehen gerne für anschließende Fragen und Diskussionen bereit.

Wenn Sie neugierig, interessiert und offen sind und Lust haben, einen neuen Eindruck der Stadt zu bekommen, sind Sie bei uns genau richtig.

Wir freuen uns auf Sie!

Das P-Seminar Musik

Bundesweiter Vorlesetag – auch am Gymnasium Puchheim

„Wann hat euch zuletzt jemand vorgelesen?“ Mit dieser Frage wurde die Aktion zum Vorlesetag eröffnet. Und noch dazu von einer Mathe-Physik-Lehrerin oder einem Biologie-Chemie-Lehrer? In beiden Pausen konnten die Schüler*innen in der Lesebücherei kommen und dort den Geschichten von „Jim Knopf“ und dem „Möchtegern-Versager“ lauschen. Frau Schäffer und Herr Beintner zogen die Zuhörer*innen in ihren Bann. Der Vorlesetag endete mit dem Kompliment einer Schülerin: „Sie haben sehr gut vorgelesen!“ Organisiert hatte die Veranstaltung die AG Lesebücherei.

E. Thiede-Kumher

Jugendliches Ehrenamt zum zweiten Mal gewürdigt

Die Stadt Puchheim würdigte heuer zum zweiten Mal im Jugendzentrum Stamps das ehrenamtliche Engagement von Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen. Organisiert hatte die Veranstaltung Daniela Schulte, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Puchheim, in Zusammenarbeit mit dem Puchheimer Jugendbeirat und dem Jugendzentrum

52 ehrenamtlich aktive Schüler:innen und Jugendliche waren im Vorfeld für den Puchheimer Ehrenamtspreis „Euer Engagement- Puchheim sagt Danke!“ nominiert worden. Sie engagierten sich unter anderem im Technikteam, in der SMV oder im Sanitätsdienst ihrer Schulen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, im Jugendbeirat, als Lernpat:innen oder in der Stadtbibliothek Puchheim. Zwei Schüler:innen der Realschule hatten in Eigenregie einen Workshop gegen Mobbing auf die Beine gestellt und an ihrer Schule durchgeführt. Voraussetzung war allerdings, dass die Tätigkeit mit einem Zeitaufwand von mindestens 50 Stunden im vergangenen Schuljahr ausgeübt wurde.

Insgesamt kamen die 52 Ehrenamtlichen auf eine zeitliche Summe von 4138 ehrenamtlichen Stunden. Fast alle der 52 Nominierten fanden sich zu der Feier im Jugendzentrum ein – zusammen mit Familie, Freunden und Bekannten.

„Wir waren uns lange nicht sicher, ob sich trotz Corona jemand ehrenamtlich engagieren konnte oder überhaupt den Nerv dazu gehabt hatte, deshalb sind wir sehr stolz, dass wir 52 Auszeichnungen verleihen durften“, freut sich Daniela Schulte.

Als Anerkennung für ihr Engagement überreichte Bürgermeister Norbert Seidl den Ausgezeichneten nicht nur eine Anerkennungsurkunde und eine Kompetenzbeschreibung sondern auch ein Gutscheinheft. Darin enthalten sind unter anderem Gutscheine für das Kino, die Buchhandlung, ein Café und für weitere Puchheimer Geschäfte mit einem für Jugendliche interessanten Angebot.

Nach der Verleihung ließ man den Abend mit einem gemütlichen Herbstgrillen gemeinsam ausklingen.

Daniela Schulte (Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Puchheim)

Biber-Fieber am GymP

Der Startschuss ist gefallen. Der bundesweite Informatik-Biber ist am 08. November in die 15. Runde gegangen! Ca. 300 Schüler und Schülerinnen unserer Informatik-Klassen sind mit dabei und messen sich mit über 400.000 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland im Knobeln. Viel Spaß und viel Glück allen Teilnehmern!
Seid ihr auch schon im Biber-Fieber und habt Lust auf kniffelige Denkaufgaben aus der digitalen Welt? Knobelaufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und weitere Infos zum Informatik-Biber findet ihr unter https://bwinf.de/biber/

Exkursion zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das wäre gewesen, wenn…

 – wenn Pläne scheitern…

Nachdem alles, was hätte schieflaufen können, schiefgelaufen ist, haben wir es am 21. September 2021 endlich geschafft, uns – wenn auch in sehr reduzierter Form – im deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu treffen. Im Rahmen unseres P-Seminars „Außerschulisches Lernen – lernen vor Ort“ haben wir, drei Schülerinnen der damaligen Q11, eine Exkursion in das DLR für eine der damaligen 5. Klassen organisiert. Im Juli erhielten wir leider die Nachricht, dass das DLR, wegen der Corona-Pandemie, bis zum Ende der Sommerferien keine größeren Gruppen empfangen würde, woraufhin wir den Termin der Exkursion dann von dem 20. Juli auf den 21.September verschieben mussten. Da sich die Corona-Lage jedoch verschlechterte, bekamen wir eine Woche vor der geplanten Exkursion die nächste Absage. Weiter nach hinten verschieben konnten wir den Termin leider nicht mehr und somit war klar, dass die Exkursion für die Klasse 6c nicht stattfinden konnte. Hinzu kam, dass wir immer noch Noten für das Projekt benötigten und der Gedanke alles umsonst gemacht zu haben nicht sehr aufmunternd war. Nach langem Überlegen entschieden wir zu viert – wir drei Schülerinnen des P-Seminars und Frau Pohl – zusammen ins DLR zu fahren und dort die Experimente zu dokumentieren. Als zu unserem Pech auch noch eine von uns Schülerinnen krank wurde, schrumpfte unsere Gruppe auf drei Mitglieder. Dennoch ließen wir uns nicht mehr von unserem Plan abbringen lassen und haben im Folgenden unsere geplante Exkursion dokumentiert.

Zu Beginn dürfen die Schülerinnen und Schüler bei einer Führung geleitet von drei beim DLR arbeitenden Studenten und den Schülerinnen des P-Seminars einen Einblick in die Arbeit des DLR werfen. Verschiedene Modelle zeigen vom DLR genutzte Raketen in ihrer echten Größe, den Aufbau der Internationale Raumstation ISS und erlauben sogar das Betreten des in Originalgröße nachgebauten Columbusmoduls, dem europäischen Wissenschaftslabors auf der ISS. Das Highlight der Führung bildet die Besichtigung des Raumfahrtkontrollzentrums, in dem ständiger Kontakt zur ISS herrscht, die Versorgung der Astronauten geregelt, deren Tagesablauf geplant und eng mit ihnen zusammengearbeitet wird.

Wäre die 6c dabei gewesen, hätten wir nach der Einführung die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen aufgeteilt die jeweils für eine Stunde eines der Experimente gemacht hätten. Anschließend hätten wir gewechselt und das nächste Experiment wäre dran gewesen. So hätte jeder jedes Experiment einmal mitmachen können.

Aber nun zu den drei Experimenten:

Wie ist ein Flugzeug eigentlich aufgebaut? Und wie kann ein so schweres Ding einfach in der Luft fliegen? Und überhaupt, wie fliegt man denn eigentlich so ein Flugzeug? All das wird bei dem Experiment „Flugsimulator“ erklärt und gezeigt. Wie der Begriff bereits sagt, handelt es sich bei einem Flugsimulator um einen Apparat, in dem man sitzt und darin wie in einem Flugzeug selbst fliegen kann. Doch bevor wir das versuchen, lernen wir erst einmal die Grundlagen: wie bremst man ein Flugzeug, welche Klappe am Flugzeug ist für was verantwortlich und welche Besonderheiten gibt es bei der Lenkung. Obwohl es so einfach aussieht, gestaltet sich das Fliegen und besonders das Landen schwieriger als erwartet. Aber mit Teamarbeit und Unterstützung der Studenten meistern wir auch diese Schwierigkeiten, ohne unser Flugzeug abstürzen zu lassen.

Was macht ein Raumfahrtkontrollzentrum? Wie funktionieren Satelliten? Und wie können diese beim Umweltschutz helfen? Um diese und mehr Fragen geht es in dem Experiment „Space Mission Control“. Durch eine Computersimulation können die Schülerinnen und Schüler selbst eine Rakete mit einem Satelliten in den Weltraum und in eine Umlaufbahn der Erde zu steuern. Dabei lernen sie nicht nur, wie und warum Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen um die Erde fliegen und wie die Erdanziehungskraft dafür sorgt, dass diese nicht einfach irgendwo ins Weltall hinausfliegen, sondern auch welche verschiedenen Satelliten in den verschiedenen Bereichen, wie Erdbeobachtung, Navigation oder Kommunikation, genutzt werden und wie manche beispielsweise mit einer Infrarot-Kamera Feuer auf der Erde entdecken können.

Warum gibt es Raketen? Wozu werden sie gebraucht? Wie schnell können Raketen werden? Und wie klappt es überhaupt, dass eine tonnenschwere Rakete sich in der Luft bewegen kann? Raketen sind wichtig für die Forschung im Weltraum und zum Transport von Materialien in denselben. In ihnen werden viele verschiedene Tests gemacht, die wichtige Ergebnisse für die Weiterentwicklung auf und abseits der Erde liefern. Raketen können dabei bis zu 3000 Tonnen – das sind über 1000 Autos – schwer werden und können, nachdem sie mit einem unfassbar starken Antrieb vom Boden abgedrückt wurden, eine Geschwindigkeit von bis zu 40 000 km/h erreichen. Das und noch vieles andere lernen die Schüler beim Experiment „MoRaBa – Mobile Raketen Basis“ und dürfen schließlich selbst den Zusammenhang zwischen der Menge und dem Gewicht des Treibstoffes und der Geschwindigkeit und Flugbahn einer Rakete selbst durch das gemeinsame in die Luft Schießen von Wasserraketen erforschen.

Auch wenn wir letztlich die Exkursion nicht wie geplant durchführen konnten, sind wir sehr dankbar für die Erfahrungen, die wir durch dieses Projekt sammeln durften. Wir konnten nicht nur einen Einblick in die Organisation in unserer Schule werfen und erkennen, wie viel Arbeit es ist solch eine Exkursion zu planen, sondern erhielten auch die einmalige Chance mit den Studenten im DLR zu arbeiten und somit vieles über die Arbeit dort und allgemein die deutsche Luft- und Raumfahrt zu lernen.

Wir wollen uns zuletzt auch bei allen Beteiligten bedanken: Sowohl den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c und ihren Eltern, die sich bereiterklärt hatten ein Teil unserer Exkursion zu sein, als auch den Lehrkräften Frau Michaelis und Frau Nadal, die uns auch sehr kurzfristig gerne begleitet hätten. Besonders wollen wir auch den im DLR arbeitenden Studenten und dem gesamten Team der DLR School Labs für die Zusammenarbeit danken. Zuletzt danken wir auch ganz besonders unserer P-Seminar-Leiterin Frau Pohl und der Schulleitung, die uns auch nach Absage unserer Exkursion weiter unterstützt haben.

Hanna Ida Dierschke, Joline Mathieu und Lea Kienapfel (Q12)

Fotos: A. Pohl, J. Mathieu

 

Feierliche Präsentation der Projektergebnisse des Drehtührmodells am 12.10.2021

Das Drehtührmodell des Gymnasiums Puchheim ist ein Erfolgsmodell der Begabtenförderung, das zur willkommenen Tradition wird: Im Schuljahr 2020/2021 fand bereits der zweite Durchgang des Drehtürmodells statt. Dabei haben alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie ihre tatkräftig unterstützenden Mentorinnen und Mentoren den Widrigkeiten der Corona-Pandemie einmal mehr erfolgreich getrotzt und Herausragendes geleistet.

Mit dem Drehtürmodell ist am Gymnasium Puchheim eine wertvolle Plattform für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die ihnen dabei hilft, ihre außergewöhnlichen Begabungen bestmöglich individuell zu entfalten und großartige Projekte durchzuführen, die das Schulleben weithin sichtbar bereichern. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Rahmen des eigenständigen projektbezogenen Arbeitens über das gesamte Schuljahr hinweg die Möglichkeit, herauszufinden, ob eine Verkürzung der Lernzeit im neunjährigen Gymnasium für sie in Frage kommt.

Am 12. Oktober 2021 wurde durch die Präsentation der Projektergebnisse eindrucksvoll verdeutlicht: Das Drehtürmodell ist ein Gewinn für alle am Gymnasium Puchheim, das den Aufwand zweifellos wert ist. Die Schulfamilie des Gymnasiums Puchheim dankt daher allen Beteiligten nochmal herzlich und freut sich auf die kommenden Jahrgänge des Drehtürmodells, die sich in der gesamten fachlichen Breite des gymnasialen Fächerkanons ausprobieren dürfen, angefangen beim Verfassen historischer Erzählungen über die wissenschaftliche Beobachtung von Flugbahnen hin zu genetischen Experimenten mit Pflanzen.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der vorgestellten Projekte vom 12.10.2021:

Jonathan Lohn, 8a

Jugend-forscht-Projekt – Untersuchung von Papierfliegern mit Hilfe einer Abschussrampe

Mithilfe aufwändig selbst konstruierter Abschussrampen und passendem Kameraequipment wurden die Flugbahnen von Papierfliegern wissenschaftlich beschrieben und analysiert.

Katharina Moosbauer, 9f

Gestaltung eines Schülerkalenders – Planung der Struktur, der Inhalte, des Layouts und Umsetzung

Um das Layout von herkömmlichen Kalendern zu verbessern, wurde mithilfe professioneller Layout-Software ein eigener Kalender kreiert.

Tobias Deissenbeck, 9b

Erlernen der Programmiersprache Python und Vorbereitung für den Jugendwettbewerb Informatik

Die Programmiersprache Python wurde in beeindruckender Geschwindigkeit selbst erlernt und diente der Vorbereitung für den Jugendwettbewerb Informatik.

Cecilia Querner, 9d

Literarische Arbeit

Eine Erzählung verfassen.

Ein Atlas inspirierte die junge Autorin zu einer vielschichtigen Erzählung, auf deren Fortsetzung die Leser sich schon jetzt freuen dürfen.

Soudaline Fahrmeir und Amelie Wang, 9b

Kreuzungen bei Pflanzen

Auf die Spuren Gregor Mendels begaben sich zwei Nachwuchsforscherinnen und wandten ihr genetisches Wissen in der Praxis bei der Kreuzung von Pflanzen an.

Eva Bandlow, 9d und Jiayi Ge, 9b

Fotografie und Bildbearbeitung

Dass eine Spiegelreflexkamera bei professionellem Einsatz sehr viel mehr kann als jede Smartphonekamera, beweisen die perfekten Photos, die im Rahmen dieses Projekts entstanden sind.

Laura Kunz, 8e

Literarische Arbeit

Auf die Spuren von Agatha Christie begibt man sich im Rahmen dieses Projekts, das die Leser in einem fesselnden Krimi nach England führt.

Sarah Spörl und Johanna von Walter, 9e

Italienisch lernen

Um sich in Italien selbstständig auf Reisen begeben und dabei gelungene Konversationen führen zu können, erlernten die beiden Schülerinnen kurzerhand selbst die Fremdsprache.

Adrian Reinhardt, 8e

Literarisch-historische Arbeit

Die Hintergründe des Gefangenenlagers in Puchheim werden in einer gekonnt verfassten historischen Erzählung beleuchtet. Heimatgeschichte und Literatur gehen hier in beeindruckender Weise Hand in Hand.

Florentine Köhler, 8e

Recherche und praktische Versuche zur Ölmalerei

Neben der Untersuchung der technischen Grundlagen der Ölmalerei wurden im Rahmen dieses Projekts beachtliche Kunstwerke geschaffen.

Zoe Voigt, 9e

Theaterstück „Hamlet“

Eintauchen in die Tiefen des Theaterstücks „Hamlet“ kann man im Rahmen der Arbeit dieses Projekts, die eine Analyse und Betrachtung im literaturwissenschaftlichen Stil vornimmt.

Mika Milleder, 9f

Verfassen eines Romans

Die Arbeit des letzten Jahres wurde in diesem Schuljahr fortgesetzt und dabei ein umfangreicher, fesselnder Roman verfasst.