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Schüleraustausch Questembert 2025/26

Am Donnerstag, den 19.03.2026 ging es mit dem Zug früh los: Von Puchheim über Stuttgart, Paris und Vannes nach Questembert im Herzen der Bretagne. Am Bahnhof erwarteten uns dort schon unsere Austauschpartnerinnen und -partner und Madame Le Berre. Schon bei der Ankunft fiel uns die herzliche und offene Art auf, mit der wir empfangen wurden. Anschließend sind wir direkt „nach Hause“ gefahren und haben den ersten Abend mit unseren Gastfamilien verbracht – für viele ein spannender erster Einblick in den französischen Alltag.

Am Freitag sind wir vom Lycée aus nach Nantes gefahren. Dort wurden wir durch die schöne Stadt geführt und haben viel Neues gelernt. Nach der Mittagspause sind wir noch zu den Machines de l’Île gelaufen, wo wir beeindruckende, technische Kunstwerke bestaunt haben. Besonders schön war am Abend die gemeinsame Zeit am Lycée: Es gab hausgemachte Galettes & Crêpes, und wir haben unter Anleitung einer unserer Austauschpartnerinnen den traditionellen bretonischen Tanz ausprobiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Gemeinschaft und Tradition hier sind.

Am Wochenende haben wir zusammen mit den Gastfamilien die Umgebung erkunden dürfen. Viele haben einen Strandausflug gemacht, Städte und Sehenswürdigkeiten besichtigt und die Landschaft genossen. Oft haben wir uns auch in größeren Gruppen zusammengeschlossen und gemeinsame Aktivitäten wie Bowling oder Kartfahren unternommen. Dabei konnten wir die Austauschpartnerinnen und -partner auch außerhalb der Schule besser kennenlernen.

Am Montag waren wir morgens teils im Unterricht und teils im CDI. Hier fiel uns besonders auf, wie lang die Schultage in Frankreich sind. Trotzdem waren unsere Austauschpartnerinnen und -partner auch am Abend noch motiviert und aktiv, gingen ihren Hobbys nach und trafen sich mit Freundinnen und Freunden – etwas, das uns durchaus überrascht hat. Danach sind wir nach Port Louis gefahren und haben dort die Citadelle besichtigt sowie einiges über die französische Wasserwacht gelernt. Da wir anschließend noch Zeit hatten, haben wir auch noch einen kleinen Abstecher nach Auray gemacht. Das ist eine kleine, schön gelegene Stadt, die nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch dem Charme der Bretagne entspricht.

Bevor wir nach Quiberon gefahren sind, um unser Können beim Strandsegeln, dem Char à voile, zu testen, haben wir in der Schule gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern an einem Podcast im Rahmen des ERASMUS+ Projekts zum Thema „Leben am Meer – Umwelt zwischen Tourismus, Klimawandel und Tradition“ gearbeitet, wobei wir auf viele spannende Unterschiede im Vergleich zu München und Umgebung gestoßen sind. Das war sehr lustig und hat uns allen viel Spaß gemacht. Am Nachmittag durften wir noch einiges über die Geschichte der Steinreihen von Ménec in Carnac erfahren.

Gerade beim Char à voile wurden neue Talente entdeckt und wir hatten alle viel zu lachen.

Den Mittwochvormittag haben wir im Sport- und Englischunterricht verbracht, um ein wenig das französische Schulsystem kennenzulernen. Dabei fiel uns auch auf, dass viele französische Schülerinnen und Schüler eher unsicher im Umgang mit Fremdsprachen sind. Für uns war das gleichzeitig eine gute Gelegenheit, unser eigenes Französisch im Alltag anzuwenden und zu verbessern. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, da unsere Austauschpartnerinnen und -partner – wie jeden Mittwoch – keinen Unterricht hatten.

Am letzten Tag waren wir noch in Locmariaquer und durften dort beim Landart-Workshop auf besondere Art und Weise die bretonische Natur erkunden und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei haben wir gelernt, Steine auf ihrer spitzen Seite zu balancieren sowie Kunstwerke aus Materialien, die wir zuvor gesammelt hatten, in die Natur zu integrieren.

Ein besonders prägender Eindruck waren auch die Essgewohnheiten: In Frankreich wird oft später zu Abend gegessen als in Deutschland, und es gibt meist mehrere feste Mahlzeiten am Tag, darunter auch den „Goûter“ am Nachmittag. Diese Struktur hat unseren Alltag während des Austauschs stark geprägt und war für viele von uns zunächst ungewohnt.

Besonders schön waren das fast durchgängig gute Wetter, welches eigentlich eher untypisch für die Bretagne ist, sowie die große Gastfreundschaft der Familien, bei denen wir uns schnell willkommen fühlten.

Leider ging es am Freitagmorgen auch schon wieder nach Hause und wir mussten uns von unseren Austauschpartnerinnen und -partnern verabschieden. Nach einem langen Reisetag und einem kurzen Abstecher nach Paris sind wir abends mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und neuen Freundschaften nach Puchheim zurückgekehrt.

Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Lehrerinnen Frau Calabrò und Frau Gommeringer, die sich stets um einen besonders reibungslosen und für uns sehr angenehmen Aufenthalt bemüht haben.

Virtuelle Schulführung aus dem Jahr 2021 – eine Ergänzung zum Schnuppernachmittag

Wir freuen uns, dass Sie den Übertritt Ihres Kindes an das Gymnasium Puchheim in Erwägung ziehen.

An unserem Schnuppernachmittag am Dienstag, 17. März 2026, von 14.00 – 16.30 Uhr, ermöglichen wir Ihren Kindern und Ihnen einen guten Einblick in unser vielfältiges Schulleben.

Zusätzlich möchten wir Ihnen und euch die Gelegenheit geben, das Video, das wir im Jahr 2021 produziert haben, um unsere Schule vorzustellen, anzusehen. Viel Spaß beim Anschauen!

Hinweis: Die Werbung, die unserem nicht gelistetem Video vorgeschaltet ist, bitten wir zu entschuldigen.

Hier geht’s zur Seite „Übertritt“, auf der Sie auch ausführliche Informationen zur Einschreibung finden…

Exkursion der Klasse 6d ins Stadtmuseum FFB

Die Römer im Landkreis FFB: dazu wollte die Klasse 6d am 13. Februar 2026 während einer Exkursion ins Stadtmuseum Fürstenfeldbruck mehr herausfinden. Wie es den Schülerinnen und Schüler gefallen hat, zeigt das folgende Gruppeninterview.

Wie war eure Exkursion?

„Ich fand die Exkursion sehr spannend. Es hat sich angefühlt wie eine Zeitreise.“
„Ja, es war interessant und außerdem lustig. Man hat viel herausgefunden, was sie früher anders gemacht haben und woher manches kommt.“ „Und wir durften Sachen ausprobieren.“

Was war dir neu oder hat dich besonders interessiert

„Ich wusste gar nicht, dass Römer auch in Fürstenfeldbruck gewohnt haben.“
„Ich fand interessant, wie die Römer ihre Häuser und Brücken gebaut haben und dass sie die ersten waren, die ihre Häuser weiß angestrichen haben. Dazu haben sie Kalksteinsteinpulver verwendet.“

Gab es etwas besonders Spannendes oder Lustiges während der Führung?

„In der Führung gingen einmal verschiedene Gewürze rum mit intensiven Gerüchen. Es war lustig zu sehen, wie jeder nach dem Riechen das Gesicht verzogen hat.“
„Ja, die haben ganz schon komisch gerochen.“

Hat es sich eigentlich nach einer weiten Reise in die Vergangenheit angefühlt?

„Es hat sich schon nach einer weiten Reise angefühlt. Aber die Römer haben uns viele Sachen dagelassen. Die Schrift, die wir heute benutzen, ist ja die römische. Also finde ich, dass wir den Römern da ähneln.“

Und zum Schluss gab es noch einen Workshop?

„Ja, der hat mir am besten gefallen. Wir haben eine römische Rundmühle gebastelt, das ist so ein ähnliches Spiel wie das heutige Mühle. Man hat eine Kreisvorlage bekommen, die musste man dann auf das Leder aufzeichnen und ausschneiden. Danach musste man das typische Mühe-Muster auf das Leder malen, nach einem Schnittmuster kleine Löcher in den Rand schneiden und eine Schnur durchfädeln. So hat man Spielfeld und Beutel zum Transportieren in einem.“
„Und zum Schluss bekam jeder sechs Bohnen in zwei verschiedenen Farben als Spielsteine.“

Was hat euch am besten gefallen?

„Mir hat am besten gefallen, dass wir in die Wachstafeln was einritzen durften.“
„Und mir der Workshop, weil man da etwas Römischen machen konnte.“

Die drei Bilder zeigen: wie eine Rundmühle gebastelt wird und gleich mit Bohnen gespielt wird, außerdem Gegenstände aus einer römischen Villa im Landkreis FFB.

Erfolgreiche Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb 2026

Im Schuljahr 2025/26 macht die Jugend forscht AG ihrem Namen alle Ehre. Wir nahmen dieses Jahr wieder am Jugend forscht Wettbewerb teil.

Dominik Söll (8b) hat sein Drehtürprojekt zur Wettbewerbsreife gebracht. Sein selbst animierter Film und die dadurch erworbenen tiefen Kenntnisse im Bereich der Animation haben die Jury beeindruckt. Er erhielt für seine Arbeit den Sonderpreis Informatik. Wir sind stolz auf dich. Eine außergewöhnliche Leistung für die erste Teilnahme und eine Belohnung für deine Mühen.

Jonathan Lohn (Q12) beeindruckt allein schon dadurch, dass er schon zum vierten Mal am Jugend forscht Wettbewerb teilnahm. Eine unglaubliche Leistung und ein Beweis für seine Neugierde, seine seinen Forscherdrang und sein enormes Durchhaltevermögen. In seinem aktuellen Projekt hat Jonathan den Eintritt der Marsrover Landekapsel in die Marsatmosphäre untersucht. Dafür erhielt er den zweiten Platz im Fachbereich der Geo- und Raumwissenschaften – Gratulation!

Unsere AG war aber natürlich auch in anderen Bereichen aktiv. So hat Vincent Schad (5d) mit sehr großem Erfolg am Wettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen.

Die Forscher AG freut sich schon auf die nächsten spannenden Projekte und gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – ihr seid super!

Daniel Beintner für die Forscher AG

Hier geht’s zur Seite der Jugend forscht AG…

Time-Out-Raum am GymP

Es wird wieder Zeit: Der Time-Out-Raum lädt ein, sich eine Auszeit von dem stressigen Schulalltag zu nehmen und zur Ruhe zu kommen.

Dieses Jahr hat das P-Seminar Time-Out-Raum sich eigenständig mit der Konzipierung und dem Aufbau befasst. Deshalb werden einige Einheiten von der Seminar-Gruppe geleitet, die restlichen wird Pastoralreferent Max Altmann übernehmen.

Wie gewohnt haben viele Klassen die Möglichkeit, an einer ca. 30-minütigen, geführten Ruhephase, Achtsamkeitsübung und einem Impuls teilzunehmen, vom 19.03. – 27.03. in Raum 152. Der Raum ist auch in den Pausen zugänglich und bietet Gelegenheit zur eigenständigen Erholung.

Bild und Text: Gloria Eismann (P-Seminar)