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Die Sechstklässlerin Hanna Söll wurde von der sachkundigen Jury am Freitag, 29. November 2019, zur besten Vorleserin des Gymnasiums Puchheim gekürt.

In ihrer Ansprache kündigte die stellvertretende Schulleiterin Dr. Monika Christoph an, dass man – nach einem Zitat von Heinrich Heine – mit Büchern verschiedene Welten erleben könne. Dies bewiesen die Romane, die die vier Leserinnen und ein Leser zum Vortragen ausgewählt hatten. Mal lustig, mal romantisch, mal abenteuerlich und mal fantastisch waren die Texte. Den Leser/innen Hanna Söll (6a), Laura Kunz (6b), Nina Scherf (6c), Leonhard von Walter (6d) und Nina Vogel (6e), die allesamt die besten Vorleser ihrer Klassen waren, gelang es, ihr Publikum und die Jury mit in diese Welten zu entführen.

Im zweiten Teil des Wettbewerbs lasen die fünf Vorleser/innen aus „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, wobei sich nun größere Unterschiede bei Lesetechnik und Interpretationsfähigkeit des Textes zeigten. Die Jury entschied sich, dass der ausdrucksstarke, aber nicht übertriebene Lesevortrag von Hanna Söll (6a) aus „Der Brief für den König“ am beeindruckendsten war.

Die Buchhändlerin Nicola Bräunling, die Elternbeiratsvorsitzende Birgit Grimm, die Fördervereinsvorsitzende Sigrid Reimann, der Deutschlehrer Andreas Weihe und die Vorjahressiegerin Marliese Hartkopf bildeten die Jury für die beste Vorleserin. Die Entscheidung für das beste Buch lag dagegen beim Publikum, zu dem alle 140 Sechstklässler der Schule gehörten. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich eindeutig für „Die Mitternachtsbande“, das nun für die Lesebücherei angeschafft wird und damit über den Wettbewerb hinaus einen Anreiz zum Lesen schafft.

Alle Vorleser/innen durften sich über einen Buchgutschein sowie ein neues Jugendbuch freuen. Hanna Söll wird das Gymnasium Puchheim nun beim Regionalentscheid vertreten.

Elisabeth Thiede-Kumher