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Plakat zur Ankündigung des Sommerkonzerts

Im Rahmen des Geschichtsnachmittags besuchte die 11. Jahrgangsstufe am 09.07.2026 das Sudetendeutsche Museum in München. Passend zur Unterrichtseinheit „Migration in Bayern“ stand ein Workshop zum Thema „Flucht, Vertreibung und Integration“ auf dem Programm, der einen anschaulichen Zugang zu diesem historisch wie aktuell hochaktuellen Thema ermöglichte.

Neben einer Führung durch die Ausstellung arbeiteten die Jugendlichen in Gruppen mit Originalquellen und Objekten zu den Schicksalen der Vertriebenen und ihrer Integration in Bayern. Besonders eindrücklich wurde das Thema durch ein Einzelschicksal: die Geschichte der Puchheimer Bürgerin Ingeberga Wölfinger, die gemeinsam mit ihrer Mutter auf dem sogenannten Brünner Todesmarsch vertrieben wurde. Ihre Puppe, die die Bewacher wohl für ein echtes Baby hielten, bewahrte sie dabei vor möglichen Übergriffen – ein Detail, das die Geschichte für die Klasse greifbar machte.

So konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein vertieftes Verständnis für die historischen Dimensionen von Flucht und Vertreibung entwickeln, sondern auch Parallelen zu aktuellen Migrationsprozessen ziehen – und damit erfahren, wie historisches Lernen mit der Gegenwart verbunden bleibt.