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Lehrkräfteeinkehrtag 2025 unter dem Motto „Resilienz – drei Faktoren ins Bild bringen“

Mit dem Modewort der Resilienz befassten sich am diesjährigen Lehrkräfteeinkehrtag 16 Lehrkräfte des Gymnasiums Puchheim. Üblicherweise werden sieben Faktoren für Resilienz genannt, an diesem Fortbildungstag sollten drei genauer in den Blick genommen werden: Optimismus, Selbstwirksamkeit und Entspannung. Die Referenten Max Altmann und Elisabeth Thiede, beide Beauftragte für Schulpastoral, leiteten dies an. In außerschulischer Atmosphäre im Pfarrzentrum St. Johann Baptist in Gröbenzell verknüpften die Lehrerinnen und Lehrer ihre Gedanken mit kreativem Tun. Viele empfanden schon diese Abwechslung als Entspannung! Unterstützt wurden sie dabei vom Künstler Martin Becker aus Fürstenfeldbruck. Die entstandenen Bilder wurden mit nach Hause genommen und sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahrungsgemäß für lange Zeit ein Anker im stressigen Alltag.

Foto und Text: Elisabeth Thiede

10 Jahre Schulentwicklungsworkshops am Gymnasium Puchheim

März 2015: 22 Kolleginnen und Kollegen machten sich im März auf den Weg ins tief verschneite Wildbad Kreuth, um ihren ersten Wochenendworkshop zur Schulentwicklung am Gymnasium Puchheim zu gestalten. Dieses Format war neu und baute auf die Nachmittage der Schulentwicklung auf. Es folgten die Workshops 2017 und 2019 in Kloster Banz sowie 2022 in Holzhausen am Ammersee. Im März dieses Jahres trafen sich wieder 20 Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung, die Schulsozialpädagogin sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schüler- und Elternschaft erneut in Holzhausen, um unseren systematischen Schulentwicklungsprozess zu evaluieren sowie fortzuschreiben, diesmal auf Grundlage des vorangegangenen EFQM-Prozesses. Dieses Modell hilft, eigene Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale zu erkennen, um darauf aufbauend erreichbare Ziele und Wege zur Implementierung und Realisierung dieser zu definieren. Hierbei kristallisierten sich für unseren Workshop aus den verschiedenen Qualitätsbereichen nach einem internen Priorisierungsverfahren die Schwerpunkte „Neujustierungen in der Unterstufe“, „Möglichkeiten der Deimplementierung“ sowie „Interne Evaluation“ heraus.

Besonders die 5. Jahrgangsstufe als Gelenkklasse zwischen Grundschule und Gymnasium fordert Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte heraus, bietet aber auch gleichzeitig viele Handlungsspielräume. Immer im Blick müssen dabei die Bedürfnisse der Jüngsten am Gymnasium sein. Die Kinder sollen ankommen dürfen, sich orientieren und ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten ausloten können. Neben der Vermittlung von Fachwissen und fachlichen Kompetenzen sollen Alltagskompetenzen geschult und erlebbar gemacht werden, in denen die sozialen Kompetenzen eine besondere Rolle spielen. Zu diesem Zweck werden die Aufgaben der Mentoren und Mediatoren neu ausgerichtet und koordiniert. Gleiches gilt für die Koordination der in der Unterstufe unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen. Zudem wird zukünftig die Arbeit der Nachmittagsbetreuung noch gezielter verschränkt mit dem Unterrichtsalltag. Besonders wichtig ist hierbei die Sicherstellung des Informationsflusses zwischen Klassenteams und der Nachmittagsbetreuung.

Mit Blick auf die knapper werdenden Lehrkräfteressourcen und stetig steigenden Anforderungen an den Lehrberuf beschäftigte sich ein weiteres Team mit den Möglichkeiten der zurzeit viel diskutierten „Deimplementierung“, wobei es hier nicht darum gehen soll, Bewährtes über Bord zu werfen, sondern neue Wege zu finden, Aufgaben besser zu bündeln und neu zu strukturieren, um Entlastungen zu schaffen. So wurden zum Beispiel eine Neuorganisation der Klasseneltern- und Infoabende sowie die Umstellung des analogen Klassenbuchs in ein digitales diskutiert. Auch das Vertretungskonzept sowie die Organisation der Nachschreibtermine für versäumte Schulaufgaben und Klausuren wurden auf mögliche Synergien überprüft.

Ein drittes Team befasste sich mit der Fortschreibung und Erweiterung der internen Evaluation. Schon seit Jahren ist das systematische Schülerfeedback im GymP ein fester Bestandteil der Schulentwicklung, der Fragenkatalog wurde nun aber einer sprachlichen sowie inhaltlichen Überarbeitung unterzogen sowie auf die Oberstufe erweitert. Probeläufe noch in diesem Schuljahr werden zeigen, ob die Fragen in sich schlüssig sind und valide Ergebnisse liefern. Das Gymnasium Puchheim möchte die interne Evaluation jedoch noch auf die Lehrer- und Elternschaft ausweiten. Die hierfür neu konzipierten Fragenkataloge müssen nun in unser digitales Befragungstool eingepflegt werden, um erste Testläufe durchführen zu können. Die ersten systematischen Befragungen der Kolleginnen und Kollegen sowie der Elternschaft folgen dann schrittweise ab dem nächsten Schuljahr.

Bildung und Erziehung sind herausfordernden gesellschaftlichen, sozioökonomischen, ökologischen, und politischen Prozessen unterworfen, haben aber auch die Aufgabe, diese aktiv mitzugestalten. Die Schulentwicklung im Gymnasium Puchheim macht sich dies seit vielen Jahren zur Aufgabe. Die Beteiligten des Workshops in Holzhausen 2025 beweisen das eindrücklich.

Unser Dank geht an alle Akteure sowie an die MB Oberbayern West, die die Durchführung des Workshops ermöglicht hat.

Alexander Rotter (Schulentwicklungskoordinator)

(Foto: A. Rotter, Sketchbook: E. Thiede-Kumher)

Schulentwicklung intensiv

Ab in die Ferien

Unsere Begabungsförderung „Drehtürmodell“ auf dem 1. Symposium zur Schulentwicklung an den Gymnasien Oberbayern-West und unser Schulentwicklungsnachmittag 2024

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, es lohnt sich regelmäßig über den eigenen Tellerrand zu blicken, neue Eindrücke zu gewinnen, Bewährtes im Rahmen der Schulentwicklung kennenzulernen sowie auf die Kompatibilität für die eigene Schule zu überprüfen. Das war das Ziel des kurzfristig einberufenen 1. Symposiums zur Schulentwicklung in St. Quirin am Tegernsee. Hier wurden spannende und wegweisende Projekte und Module zur Schulentwicklung vorgestellt: Inklusion, Digitalisierung, selbstorientiertes Lernen, Kulturschule, Diversity sowie unser Drehtürmodell. Zudem waren Mitglieder der externen Evaluation sowie Schulentwicklungsmoderatorinnen und -moderatoren vertreten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Projekte begutachten, Fragen stellen und Überlegungen anstellen, ob und wie das Modul Anwendung im eigenen Hause finden sollte oder könnte.

Hier fand unser „Drehtürmodell“, koordiniert von Frau Fischer-Deissinger, vor allem aufgrund der sehr niederschwelligen und Ressourcen schonenden Struktur sehr viel Anklang und Zuspruch. Die sehr positive Resonanz sowie das große Interesse an unseren Materialien bestätigten uns, das Modell in seiner Form weiterzuführen.

Das Symposium schloss sich direkt an unseren Schulentwicklungsnachmittag im GymP an, an dem Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder des Elternbeirats und der SMV intensiv an den Ergebnissen der EFQM-Arbeit (European Foundation for Quality Mangement) vom letzten Dezember gearbeitet haben. Gemeinsam loteten die Teams unsere vielen Stärken, aber auch Verbesserungspotentiale aus. Die Ergebnisse werden nun dem Gesamtkollegium, dem Elternbeirat sowie der SMV zur Priorisierung übergeben. Ziel ist es, die gesamte Schulfamilie am Schulentwicklungsprozess, der bei uns eine lange Tradition hat, zu beteiligen. Im Dezember werden wir im Rahmen unseres 5. Schulentwicklungsworkshops in Holzhausen an konkreten Umsetzungsmöglichkeiten neuer Ideen, aber auch an der Fortschreibung bewährter Modelle arbeiten.

Alexander Rotter (Schulentwicklungskoordinator)

Auszeit für Lehrkräfte beim Lehrereinkehrtag

Ab in die Ferien

Unter dem Motto „Worte zum Atemholen“ erlebten 19 Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Puchheim am 21.11.23 den Lehrereinkehrtag.

Alljährlich erlaubt der Nachmittag vor dem Buß- und Bettag für Lehrkräfte des Gymnasiums Puchheim eine Auszeit. In diesem Jahr gestalteten Ingrid Winkler, geistliche Mentorin für Religionslehrerinnen und Religionslehrer, und Max Altmann, als Pastoralreferent zuständig für die Schulpastoral im Dekanat Fürstenfeldbruck, den Nachmittag. Gedichte von Hilde Domin und Rose Ausländer, ein Songtext von Tim Bendzko und der Prolog des Johannesevangeliums gaben Impulse für den abwechslungsreichen Besinnungstag, die kreativ umgesetzt wurden. Die teilnehmenden Lehrkräfte würdigten die Zeit als Atempause zum Kraftschöpfen, bevor es in die nächste anstrengende Phase des Schuljahres geht. Für unsere Neuntklässlerinnen und Neuntklässler bieten die Orientierungstage im Februar und März ein ähnliches Programm. Der Dank für die Finanzierung gilt der Erzdiözese München und Freising.

Elisabeth Thiede-Kumher

Foto: Elisabeth Thiede-Kumher

Das Schulleitungsteam auf Klausur im Chiemgau

Ab in die Ferien

Klau|sur, die (lat. clausura, claudere, Abgeschlossenheit, abschließen, verschließen).

Ganz so streng nahm es das Schulleitungsteam in seiner Klausurtagung im Chiemgau vom 8. – 10. Oktober nicht, wenngleich der ruhige, ländliche Raum sicherlich der nötigen Konzentration förderlich war.

In und um Marquartstein setzte sich das Team mit aktuellen, grundsätzlichen und die ganze Schulfamilie betreffenden Themen auseinander, entwarf Konzepte und diskutierte Umsetzungsmöglichkeiten. Hierbei ging es vor allem um die Themenfelder „Gelingende Kommunikation“, „Konzept Alltagskompetenzen“, „Lernen mit KI“ sowie Planungen zu den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Geburtstag unserer Schule. Die Vorhaben sind zwar noch in der beta-Phase, konkrete Linien zeichnen sich jedoch schon ab. Das anspruchsvolle Projekt „Carmina Burana“ nimmt Gestalt an, ebenso wie die Feierlichkeiten am 24. Juli 2024. Auch die Ideenfindung zur Dauerausstellung zur Geschichte des Schulstandorts in der Aula tritt in die Umsetzungsphase.

Neu mitgenommen wurde aus der Klausur die Initiative, Werke des renommierten Chiemgauer Künstlers Andreas Kuhnlein in unserer Schule zu zeigen. Wie kommts? Das Team hatte die Gelegenheit, Andreas Kuhnlein in seiner Werkstatt bei Unterwössen zu besuchen und sich von diesem inspirieren zu lassen – nicht zum ersten Mal: erinnert sei an die für unser Kollegium organisierte Führung durch Kuhnleins Ausstellung in der Glyptothek München vor einigen Jahren.

Der Standortwahl der Klausur geschuldet war zudem ein Besuch des Staatlichen Gymnasiums Landschulheim Marquartstein. Hier führte der Schulleiter, Herr Czempinski, das Team durch den Schulcampus und berichtete von den Besonderheiten der Schule: dem Internat, dem Tagesheim sowie den Werkstätten, die besonders begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eines dualen Abschlusses (Abitur + Gesellenbrief im Schreinerhandwerk) ermöglichen. Systembedingt ist das nicht auf das GymP übertragbar, jedoch lohnt es sich über kleine Projekte handwerklicher Förderung auch bei uns nachzudenken.

Viele Ideen sowie einige konkrete Konzepte z.B. zu den „Alltagskompetenzen“ (Realisierung in der Jahrgangsstufe 5) werden nun ins Kollegium kommuniziert, um noch in diesem Schuljahr umgesetzt zu werden. Und dann haben wir uns auch noch fest vorgenommen, den nächsten Weltlehrertag am 5. Oktober gebührend zu begehen.

Unser besonderer Dank geht an Herrn Christian Czempinski sowie Andreas Kuhnlein, die die drei intensiven Tage mitgeprägt haben.

Alexander Rotter

Foto oben: Andreas Kuhnlein (3. v. l.) und das Schulleitungsteam in Unterwössen

Gymnasium Puchheim gewinnt 13. Bayerischen Lehrermarathon

Am 22.7.2023 trafen sich bereits zum 13. Mal Schulen aus ganz Bayern an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim, um im Rahmen des Bayerischen Lehrermarathons die schnellste Schule im Viererteam über die Marathondistanz von 42 km zu ermitteln.

An einem sonnigen Tag mit perfektem Laufwetter war die Vorfreude aller Läuferinnen und Läufer groß, sodass pünktlich um 9 Uhr die Teams die Startläufer ins Rennen schickten. Gelaufen wurden von jedem Starter zwei bestzeitentaugliche Runden mit insgesamt rd. 10 Km um die olympische Regattastrecke, die zwar flach aber umso windanfälliger waren, wodurch vor allem auf der zweiten Runde das Durchhaltevermögen auf eine kleine Probe gestellt wurde.

Das Gymnasium Puchheim trat erfolgreich mit drei Teams an und gewann mit seiner schnellsten Mannschaft die Gesamtwertung souverän mit 13 Minuten Vorsprung vor der zweitplatzierten Schule, dem Gymnasium Neubiberg, in 2h 34 min – was die insgesamt schnellste bisher gelaufene Zeit auch der vorangegangenen Austragungen bedeutet. Mit Platz 9 des zweitschnellsten Teams war das Gymnasium Puchheim gleich doppelt in den Top 10 vertreten, auf einem ebenso starken 23. Platz finishte die Marathondistanz das dritte Puchheimer Team.

 

Das Gymnasium Puchheim vertreten haben:

Gymnasium Puchheim 1
Elisabeth Hohendorf
Ursula Gramer-Schilling
Monika Schork
Daniel Beintner

Gymnasium Puchheim 2
Thomas Loibl
Johannes Väth
Christian Bernt
Sophie Czempinski

Gymnasium Puchheim 3
Jakob Jetschni
Ina Born
Jonathan Haseneder
Wolfgang Teuchner

Ein herzliches Dankeschön an alle Läuferinnen und Läufer sowie mitgereiste Unterstützerinnen, die das Gymnasium Puchheim vertreten haben.

Großer Dank gilt auch dem Förderverein, der mit dem Schullogo bedruckte Laufshirts finanziert hat – das schnelle Erscheinungsbild konnte erfolgreich läuferisch umgesetzt werden. Alle Läuferinnen und Läufer des Gymnasiums Puchheim waren sich einig, dass dieses Event von nun an fester Bestandteil des Sportprogrammes am Gymnasium Puchheim ist und freuen sich schon auf die Austragung im nächsten Jahr.

Wolfgang Teuchner
Stellv. Schulleiter