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Intercambio con Sevilla 2026 (Erasmus+)

Ab in die Ferien

Viernes, 20 de Marzo

Am Freitag, den 20.03., begann unsere Reise bereits früh am Morgen: Um 6:15 Uhr trafen wir uns am Flughafen und flogen pünktlich um 8:00 Uhr los, sodass wir gegen 11:00 Uhr in Sevilla ankamen.

Direkt im Anschluss wurden wir zur Partnerschule gebracht, wo wir unsere Austauschpartnerinnen und -partner wiedersahen und erste Einblicke in ihren Schulalltag erhielten. Dabei teilten die Lehrer uns in gemischte Gruppen ein und wir unterhielten uns über sprachliche und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Anschließend gingen wir in großer Runde gemeinsam Mittag essen und probierten typisch andalusische Gerichte. Den Nachmittag verbrachten wir zusammen beim Bowling, bevor wir dann am Abend unsere Gastfamilien begrüßen konnten. Insgesamt war es ein gelungener und erlebnisreicher erster Tag unseres Austauschs.

Selina Rotter, 11d

Sábado, 21 de Marzo

Der zweite Tag und gleichzeitig erste des Wochenendes, startete für die meisten Deutschen mit einem späten ersten Frühstück in den Gastfamilien. Danach verbrachte der ein oder andere den Vormittag innerhalb der Familie, während der Rest als Gruppe ein Einkaufszentrum besuchte. Gegen 17 Uhr trafen wir uns dann in einer größeren Gruppe wieder und besuchten gemeinsam den Trampolinpark Crazy Zone. Der Tag wurde mit einem lustigen Pizzaabend bei einem der Spanier abgerundet.

Stela Xhepa, 11d

Domingo, 22 de Marzo

Am Sonntag, dem dritten Tag unseres Aufenthaltes, ging es am späten Vormittag für die meisten von uns in das Zentrum von Sevilla um erstmals die Stadt näher kennenzulernen. Mit einem Spaziergang am Fluss entlang konnten wir schon einige Sehenswürdigkeiten aus der Ferne betrachten, wobei der ein oder andere bereits ein Souvenir an einem der Stände kaufte. Wir setzten unseren Weg fort, wobei wir schnell ein typisches Restaurant mit vielen verschiedenen Tapas anstrebten und uns diese anschließend schmecken ließen. Danach gingen wir weiter und konnten einen Blick in typisch geschmückte Hauseingänge und sogenannte „Patios“ werfen, außerdem besuchten wir die älteste Eisdiele Sevillas und konnten uns zwischen so vielen Sorten kaum entscheiden. Nach einem letzten Abstecher zur „Plaza España“ traten wir die Heimreise an, wobei wir noch einen Umweg zu einem Park machten, um die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf unserer Haut zu genießen. Am Abend verabschiedeten wir uns mit reichlich gesammelten Schritten voneinander und verbrachten den Rest des Tages getrennt in unseren Gastfamilien.

Zoe Albertshofer, 11d

Lunes, 23 de Marzo

Am Montag trafen wir uns morgens in der Schule, bevor wir dann mit der Metro zum Plaza del Triunfo fuhren. Dort hatten wir zunächst etwas Zeit, uns selbstständig umzuschauen. Anschließend begann unsere Führung durch den historisch bedeutenden Alcázar, wo uns auf Spanisch viele interessante Fakten über die Architektur und Nutzung des Palastes erzählt wurden. Direkt danach ging es weiter zur Kathedrale von Sevilla, die uns sehr beeindruckte. Anschließend gingen wir die 34 Stockwerke des Glockenturmes Giralda hinauf und genossen von dort die schöne Aussicht über die Stadt. Anschließend konnten wir den restlichen Nachmittag noch mit unseren Austauschschülern in der Innenstadt verbringen. Dabei besichtigten wir einige Kirchen in denen bereits die schön geschmückten Wagen für den Umzug während der Semana Santa vorbereitet waren. Nach einem Abstecher zu einem Souvenirladen beendeten wir dann den ereignisreichen Tag am Canal de Alfonso XII.

Valentina Schuster, 11d

Martes, 24 de Marzo

Heute startete unser Tag mit unserer Projektarbeit, die wir anschließend auch präsentiert haben. Danach haben wir gemeinsam typische spanische sowie deutsche Spiele draußen gespielt, was sehr viel Spaß gemacht hat. Danach gab es ein Buffet, bei dem die spanischen Schüler typische Spezialitäten mitgebracht haben. So konnten wir viele neue Sachen probieren, was echt interessant war. Später sind wir alle noch in eine Mall gegangen und haben uns umgeschaut. Am Ende sind wir alle nach Hause gefahren und haben Zeit mit der Familie verbracht. Insgesamt war der Tag sehr lustig und wir hatten alle viel Spaß.

Sara Motorga, 11b

Miércoles, 25 de Marzo

Heute begann unser Tag mit einem leckeren Frühstück in der Schule. Es gab verschiedene Arten von Churros und Schokolade dazu. Nachdem alle gegessen hatten, fuhren wir mit der Metro in die Innenstadt, aber mussten jedoch aufgrund einer Störung frühzeitig aussteigen und den Rest der Strecke in die Innenstadt laufen. Schließlich besuchten wir ein großes, modernes Monument, die “Setas” (= Pilze), von welchen man einen guten Ausblick über ganz Sevilla bekommen konnte. Zusätzlich schauten wir einen kurzen Film über die Stadt und ihre Kultur an. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zum Plaza de España wo wir in gemischten Kleingruppen eine Schnitzeljagd auf Spanisch und Englisch über den schönen Park absolvierten. Leider wurden wir nicht ganz fertig, trotzdem endeten wir mit 21000 Schritten. Den Nachmittag ließen wir später bei einer spanischen Austauschschülerin mit Tortilla und Croquetas ausklingen. Auch wenn der Tag sehr anstrengend war, konnten wir doch viele schöne neue Eindrücke sammeln.

Ida Reiner, 11b

Jueves, 26 de Marzo

Am Donnerstag trafen wir uns an der Schule, um dann von dort aus mit dem Bus nach Cádiz zu fahren. Wir erreichten die am Meer gelegene Stadt ungefähr um 10 Uhr morgens und erhielten erste Eindrücke, indem unsere Austauschpartner uns zu den wichtigsten Orten führten. Zuerst besichtigten wir die Ruinen und das dazugehörige Museum des römischen Theaters von Cádiz. Anschließend besuchten wir die beeindruckende Kathedrale und verschiedene Kirchen, in denen schon die Wagen für die Umzüge in der Semana Santa ausgestellt waren. Auf unserem Weg zum Museum: „Museo de las Cortes de Cádiz“ konnten wir auch das Theater „Gran teatro falla“ von außen betrachten. Nachdem wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kannten, hatten wir noch etwas Freizeit, in der wir uns mit unseren Austauschschülern auf den Weg zum Strand machten. Dort konnten wir mit Picknick und Beach Volleyball das gute Wetter am Meer genießen. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Sevilla. Unseren letzten Abend verbrachten wir alle gemeinsam bei einer Spanierin im Garten

Katharina Gorniak, 11d

Viernes, 27 de Marzo

Nach einer Woche voller Erlebnisse nahmen wir heute bereits in der Früh Abschied von unseren Gastfamilien und wurden zum Flughafen gebracht. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kamen wir nach einem reibungslosen Flug in München an. Es war wieder eine sehr besondere Reise, bei der wir dank der großzügigen Finanzierung von ErasmusPlus, viele positive persönliche Erfahrungen für uns mitnehmen konnten.

Danilo Bormann, 11d

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Schüleraustausch Questembert 2025/26

Am Donnerstag, den 19.03.2026 ging es mit dem Zug früh los: Von Puchheim über Stuttgart, Paris und Vannes nach Questembert im Herzen der Bretagne. Am Bahnhof erwarteten uns dort schon unsere Austauschpartnerinnen und -partner und Madame Le Berre. Schon bei der Ankunft fiel uns die herzliche und offene Art auf, mit der wir empfangen wurden. Anschließend sind wir direkt „nach Hause“ gefahren und haben den ersten Abend mit unseren Gastfamilien verbracht – für viele ein spannender erster Einblick in den französischen Alltag.

Am Freitag sind wir vom Lycée aus nach Nantes gefahren. Dort wurden wir durch die schöne Stadt geführt und haben viel Neues gelernt. Nach der Mittagspause sind wir noch zu den Machines de l’Île gelaufen, wo wir beeindruckende, technische Kunstwerke bestaunt haben. Besonders schön war am Abend die gemeinsame Zeit am Lycée: Es gab hausgemachte Galettes & Crêpes, und wir haben unter Anleitung einer unserer Austauschpartnerinnen den traditionellen bretonischen Tanz ausprobiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Gemeinschaft und Tradition hier sind.

Am Wochenende haben wir zusammen mit den Gastfamilien die Umgebung erkunden dürfen. Viele haben einen Strandausflug gemacht, Städte und Sehenswürdigkeiten besichtigt und die Landschaft genossen. Oft haben wir uns auch in größeren Gruppen zusammengeschlossen und gemeinsame Aktivitäten wie Bowling oder Kartfahren unternommen. Dabei konnten wir die Austauschpartnerinnen und -partner auch außerhalb der Schule besser kennenlernen.

Am Montag waren wir morgens teils im Unterricht und teils im CDI. Hier fiel uns besonders auf, wie lang die Schultage in Frankreich sind. Trotzdem waren unsere Austauschpartnerinnen und -partner auch am Abend noch motiviert und aktiv, gingen ihren Hobbys nach und trafen sich mit Freundinnen und Freunden – etwas, das uns durchaus überrascht hat. Danach sind wir nach Port Louis gefahren und haben dort die Citadelle besichtigt sowie einiges über die französische Wasserwacht gelernt. Da wir anschließend noch Zeit hatten, haben wir auch noch einen kleinen Abstecher nach Auray gemacht. Das ist eine kleine, schön gelegene Stadt, die nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch dem Charme der Bretagne entspricht.

Bevor wir nach Quiberon gefahren sind, um unser Können beim Strandsegeln, dem Char à voile, zu testen, haben wir in der Schule gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern an einem Podcast im Rahmen des ERASMUS+ Projekts zum Thema „Leben am Meer – Umwelt zwischen Tourismus, Klimawandel und Tradition“ gearbeitet, wobei wir auf viele spannende Unterschiede im Vergleich zu München und Umgebung gestoßen sind. Das war sehr lustig und hat uns allen viel Spaß gemacht. Am Nachmittag durften wir noch einiges über die Geschichte der Steinreihen von Ménec in Carnac erfahren.

Gerade beim Char à voile wurden neue Talente entdeckt und wir hatten alle viel zu lachen.

Den Mittwochvormittag haben wir im Sport- und Englischunterricht verbracht, um ein wenig das französische Schulsystem kennenzulernen. Dabei fiel uns auch auf, dass viele französische Schülerinnen und Schüler eher unsicher im Umgang mit Fremdsprachen sind. Für uns war das gleichzeitig eine gute Gelegenheit, unser eigenes Französisch im Alltag anzuwenden und zu verbessern. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, da unsere Austauschpartnerinnen und -partner – wie jeden Mittwoch – keinen Unterricht hatten.

Am letzten Tag waren wir noch in Locmariaquer und durften dort beim Landart-Workshop auf besondere Art und Weise die bretonische Natur erkunden und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei haben wir gelernt, Steine auf ihrer spitzen Seite zu balancieren sowie Kunstwerke aus Materialien, die wir zuvor gesammelt hatten, in die Natur zu integrieren.

Ein besonders prägender Eindruck waren auch die Essgewohnheiten: In Frankreich wird oft später zu Abend gegessen als in Deutschland, und es gibt meist mehrere feste Mahlzeiten am Tag, darunter auch den „Goûter“ am Nachmittag. Diese Struktur hat unseren Alltag während des Austauschs stark geprägt und war für viele von uns zunächst ungewohnt.

Besonders schön waren das fast durchgängig gute Wetter, welches eigentlich eher untypisch für die Bretagne ist, sowie die große Gastfreundschaft der Familien, bei denen wir uns schnell willkommen fühlten.

Leider ging es am Freitagmorgen auch schon wieder nach Hause und wir mussten uns von unseren Austauschpartnerinnen und -partnern verabschieden. Nach einem langen Reisetag und einem kurzen Abstecher nach Paris sind wir abends mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und neuen Freundschaften nach Puchheim zurückgekehrt.

Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Lehrerinnen Frau Calabrò und Frau Gommeringer, die sich stets um einen besonders reibungslosen und für uns sehr angenehmen Aufenthalt bemüht haben.

Mit Erasmus+ in Vigo

Ab in die Ferien
Intercambio con Vigo, 28.04. – 07.05.2025

Am Montag hieß es früh aufstehen, da wir um 8:45 Uhr bereits am Münchner Flughafen sein mussten. In kürzester Zeit waren wir vollständig, sodass wir pünktlich einchecken konnten. Der erste Flug nach Madrid verlief reibungslos.

Während des Fluges kam es jedoch zu einigen Problemen in Teilen von Portugal und Spanien, was wir jedoch erst am Flughafen in Madrid erfuhren. Dann der große Schock: Landesweiter Stromausfall. Sofort war uns klar, dass sich unser zweiter Flug nach Vigo um mindestens eine Stunde verspätet. Also machten wir alle erst mal eine Essenspause, ehe wir mit 2,5 Stunden Verspätung in den nächsten Flieger steigen konnten. Am Flughafen in Vigo hatten wir dann ein weiteres Problem, da nicht alle Koffer mit nach Spanien gekommen waren. Trotz des Stromausfalles empfingen uns die Spanier herzlichst. Am Abend hatte der Großteil dann ein Candlelightdinner ;).

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Kiwi Día am 5. Februar 2025

Ab in die Ferien

Woher kommt die Kiwi ursprünglich? Welche Anforderungen müssen Landwirte erfüllen, um ein Bio Siegel führen zu dürfen? Was versteht man unter CrowdFarming?

Diese und weitere Fragen mussten unsere Schülerinnen und Schüler beantworten, als sie in ihren Klassen von Mitgliedern der Umwelt AG und des Spanisch Austauschs (Vigo) besucht wurden. Die Idee dieses Projekttages entstand durch den Aufenthalt unserer Schülergruppe auf einer Kiwi Farm im Mai 2024: Die Schülergruppe der 9e und 9c besuchte den spanischen Landwirt Manuel auf seiner Farm in Vigo, Galizien. Er erklärte ihnen bei einer Führung über die Plantage auf Spanisch, wie er die Kiwis anbaut, seine Motivation für die ökologische Landwirtschaft und die Schwierigkeiten, mit denen er dabei in Galizien zu kämpfen hat. Er war auch sehr davon beeindruckt, dass eine deutsche Schülergruppe ihn besucht, spanische Schülergruppen hatte er noch nicht vor Ort. Da unsere Austauschfahrten nach Spanien, Frankreich und Finnland von dem europäischen Programm Erasmus+ finanziell bezuschusst werden, hatten wir danach die Idee, der gesamten Schulfamilie Manuels Kiwis zukommen zu lassen und fanden in der Plattform CrowdFarming die Möglichkeit, direkt die Früchte beim Erzeuger zu bestellen. Dadurch konnten wir Manuel unterstützen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun. Da wir auch Umweltschule sind, organisierten wir mit Hilfe der Umwelt AG den Projekttag: Die Schülerinnen präsentierten zunächst auf Stellwänden ihre Informationen zum Kiwi-Anbau und der Plattform Crowfarming und erstellten verschiedene  Präsentationen jeweils für die Unter-, Mittel und Oberstufe mit Informationen zur Frucht und ein paar Quizfragen. Als Preis gab es für jeden Schüler eine Kiwi.

Insgesamt war der Projekttag ein tolles Beispiel der erfolgreichen fächer- und jahrgangsübergreifenden Zusammenarbeit an unserer Schule, das Dank der Finanzierung von Erasmus+ so gelungen stattfinden konnte.

Rebekka Glas

Erste Sommersportwoche der 7. Klassen in Aschau am Chiemsee

Ab in die Ferien

Die erste Sommersportwoche des Gymnasiums Puchheim hat in der Woche vom 24. – 28. Juni stattgefunden. Nach einer reibungslosen Anreise am Montagvormittag galt es zunächst, die knapp 140 Schülerinnen und Schüler auf ihre Zimmer zu verteilen und sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Nach dieser ersten Akklimatisierungsphase stand im Anschluss eine Sommerolympiade auf dem Programm, im Zuge derer sich die Schülerinnen und Schüler in Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Sportsgeist beweisen konnten. So mussten nicht nur ein Spinnennetz ohne Seilberührung durchklommen werden, sondern auch ein Biathlonparkour, ein Dreibeinlauf, Luftballontransporte, Kegelfußball- und Tischtennisturniere absolviert werden. Den drei Siegermannschaften winkte jeweils eine Süßigkeitenbox, die die sonst sehr ausgewogene und gesunde Ernährung positiv ergänzte J.

Die folgenden drei Tage waren geprägt von verschiedensten Erlebnissen rund um Naturerfahrungen, die die Klassen sammeln konnten. Bei der Mountainbiketour auf unterschiedlichen Untergründen, wie Asphalt, Schotter, Kies, Waldwegen und auch Trails, wurden die Schülerinnen und Schüler gefordert, konnten aber auch individuelle Erfolgserlebnisse sichern. Jeweils zu Beginn dieser Session stand jedoch noch ein Sicherheits- und Techniktraining im Hof des Hotels auf dem Programm, um sich auf die Verhältnisse einstellen zu können.

Der Floßbau fand nach einer kurzweiligen Wander- und Zuganreise direkt am Chiemsee statt. Hier konnte man sich in Kleingruppen mit bereitgestelltem Material daran versuchen, ein Floß zu bauen, das im Anschluss daran auf seine Schwimmtauglichkeit am Ufer des Sees getestet wurde. Die Tatsache, dass über die gesamte Woche niemand „Schiffbruch“ erleiden musste, zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler durchaus Geschick im Umgang mit Tonnen, Holzbrettern, Seilen, Knoten, Spanngurten und Teamfähigkeit bewiesen.

Auch das Wandern in Form einer Erlebnisbergtour durfte bei einer Sommersportwoche natürlich nicht fehlen. Hierbei lernten die Kinder umliegende Wanderwege kennen, entdeckten schöne Stellen an Wasserfällen, erkundeten ein Naturfreibad und setzten sich auch kritisch mit verschiedenen Verhaltensweisen in der Natur auseinander.

Ein weiteres Highlight fand erneut am Ufer des Chiemsees in Bernau satt. Hier sammelten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen beim Paddeln in Kanadier und Kajaks und erfuhren darüber hinaus auch die Stille, die ein solcher See auf offenem Gewässer hervorbringen kann. Auch nach den offiziellen Programmpunkten nutzten die Kinder die hauseigenen Sportmöglichkeiten zum Tischtennis-, Fußball- oder Beachvolleyballspielen, meistens sogar, bis die Sonne unterging.

Bevor am Freitag der Heimweg angetreten wurde, stand als letztes Erlebnis der Kletterwald in Prien auf dem Programm. Aufgrund einer hervorragenden Organisation durch das Team des Kletterwalds Prien konnten sich die knapp 140 Schülerinnen und Schüler nahezu gleichzeitig an Parkours verschiedener Schwierigkeitsgrade probieren und so individuelle Erfolgserlebnisse verbuchen, sodass nur der liebevoll getaufte „Mückenwald“ ein wenig problematisch war J.

Am Ende einer ereignisreichen Woche kamen sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte – mal mehr, mal weniger übermüdet – gegen 17.00 Uhr wohlbehalten am Gymnasium Puchheim an. In der Summe kann von einer sehr erfolgreichen und schönen ersten Sommersportwoche gesprochen werden, bei der viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt werden konnten. Auch der Wettergott muss uneingeschränkt Fan dieser Veranstaltung gewesen sein, denn einzelne Regenschauer oder Gewitter ereigneten sich immer nur dann, wenn alle Klassen bereits wieder in der Unterkunft waren.

Thomas Loibl (für die Fachschaft Sport)

Mit Erasmus+ in Marseille

Ab in die Ferien
Marseille-Austausch vom 14.03. bis 22.03.2024

Als 19 gespannte Schülerinnen und Schüler am Donnerstagabend nach einem reibungslosen Flug am Aeroport von Marseille ankamen, ging es mit einem Shuttlebus zum Bahnhof Saint-Charles, wo das erste persönliche Kennenlernen zwischen Franzosen und Deutschen stattfand. Nach dem ersten Abend in den jeweiligen Gastfamilien haben wir am Freitagmorgen einen Rundgang über das Schulgelände gemacht. Das Lycée Régional Jean Perrin ist verglichen mit unserer Schule sehr groß und umfasst viele Nebengebäude und ein großes Sportangebot. Zunächst arbeiteten wir an einem Projekt von ERASMUS+, welches einen Podcast über die Umwelt und Kultur von Marseille sowie die Bedeutung der Stadt für den europäischen Kontext beinhaltete. Das ERASMUS+ Programm ermöglichte uns einen kostengünstigen Austausch, mit einem vielfältigen und spannenden Programm. Dieser Podcast stärkte den Dialog zwischen den Deutschen und den Franzosen, da die französischen Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Erfahrungen in Form von Interviews mit uns teilten. Die Fertigstellung und die Präsentation unserer Ergebnisse erfolgte eine Woche später, am Tag unseres Rückfluges. Zu unseren Ausflügen zählten die Besichtigung der Notre Dame de la Garde mit einem atemberaubenden Blick über die Großstadt Marseille oder des Vieux Port, welcher vor kultureller Vielfalt und Lebhaftigkeit strotzt.

Am Vieux Port angrenzend liegt die berühmte Seifenfabrik La Licorne, in der wir unsere eigene Seife personalisieren konnten und eine spannende Führung bekamen. Eine andere Spezialität der Provence ist das Süßgebäck Calisson, das in kleinen Fabriken manuell hergestellt wird. Ein sehr bekannter Calisson-Betrieb befindet sich in Aix-en-Provence, wo wir auch eine Kunstausstellung im Hôtel de Caumont besuchten. Aufgrund dessen, dass Marseille 2013 zur Kulturstadt Europas ernannt wurde, konnte der Bau des MuCEM (Museum der Zivilisation Europas und des Mittelmeers) finanziert werden, das heute eine sehr frequentierte Touristenattraktion ist. Dort erhielten wir einen Rundgang durch die Ausstellung „Le grand Mezzé“, die uns über die mediterrane Küche informierte.

Direkt neben dem MuCEM wurden wir via eines Audio-Guides durch den realistischen Nachbau der Grotte von Cosquer geführt. Von enormer Bedeutung für die Stadt ist des Weiteren das älteste Viertel von Marseille, „Le Panier“, welches vor 2.600 Jahren von den Griechen gegründet wurde. Dieses ist geprägt von zahlreichen Graffiti und Straßenmalereien, sowie durch die Kathedrale La Major. Die einzigartige Natur von Marseille konnten wir exemplarisch auf den Îles du Frioul bewundern, wo wir einen großartigen Blick über das Mittelmeer hatten. Bei einem der wohl imposantesten Ausflüge besuchten wir gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern die Calanques. Wir wanderten zu einer Bucht, an der wir unsere Mittagspause mit dem schönsten Ausblick verbrachten. Neben dem alltäglichen Programm bemühten sich die Franzosen stets, weitere Aktivitäten mit uns zu organisieren, sei es Bowling- und Lasertag oder ein gemeinsames Picknick am Strand am letzten Abend. Dieser unvergessliche Austausch wäre nicht möglich gewesen ohne das Engagement unserer Lehrerinnen Frau Calabrò und Frau Gommeringer sowie die freundliche Aufnahme durch unsere französischen Gastfamilien.

Amelie Endres (10a), Lisa-Marie Müller(10a), Lisa Wellmann(10a)

Ab in die Ferien