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Exkursion der Klasse 7c: Geocaching in Puchheim

Koordinaten, eine selbstgemalte Karte und Bilder – mit diesen Hilfsmitteln haben sich die Schüler:innen der Klasse 7c am 23.07.2021 durch Puchheim, Gröbenzell und Eichenau auf die Suche nach einem Schatz begeben. Im Rahmen des P-Seminars „Außerschulisches Lernen – Lernen vor Ort“ unter der Leitung von Frau Pohl haben sich die Schüler:innen in Kleingruppen mit Begleitung von uns, Anja Haider, Sarah Friedrich, Luca Voigt und Lena Tönjes, und vier Lehrkräften mit vier verschiedenen Methoden den 10 km langen Weg zur Schatzkiste erschlossen. Für Spaß war natürlich auch gesorgt: Spiele zum Fach Geographie, wie beispielsweise Stadt, Land, Fluss, trugen zur Erheiterung bei. Die Exkursion endete bei Sonnenschein und blauem Himmel wieder am Gymnasium Puchheim, wo die Schüler:innen nach einigen Spielen ins verdiente Wochenende entlassen wurden.

Wir möchten uns herzlich bei Frau Pohl, Frau Hamperl, Frau Schork und Frau Nittel bedanken, die uns als Begleitlehrkräfte zur Seite standen, sowie bei den Schüler:innen der Klasse 7c, die durch ihre Motivation und Begeisterung zu einem erfolgreichen Projekt beigetragen haben.

Lena Tönjes (Q11)

Exkursion der Klasse 5c zur Kinder- und Jugendfarm

Bei strahlendem Sonnenschein unternahmen wir vier 11.-Klässler am Dienstag, den 20.07.2021, im Rahmen unseres P-Seminars „Außerschulisches Lernen – Lernen vor Ort“ mit der Klasse 5c eine Exkursion zur Kinder- und Jugendfarm Neuaubing. Dort wollten wir selbst Pizza im Steinofen backen und dabei über die Themen Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung informieren. Begleitet wurde die Klasse – neben uns – von Frau Pohl und Frau Fischer-Deissinger.

Wir nahmen die Bahn nach Aubing und liefen von dort etwa 25 Minuten bis zur Kinder- und Jugendfarm Neuaubing. Dort wurden wir von den zwei Mitarbeiterinnen und Organisatorinnen des Projekts „Pizza aus dem Steinofen“, Stella und Annika, begrüßt.

Nach dem Hände waschen durften die Kinder direkt anfangen, den Pizzateig vorzubereiten. Ganz nebenbei lernten sie auch noch etwas, unter anderem über verschiedene Getreidearten, über die Entstehung der Pizza und über verschiedene Gemüsesorten. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass sie schon einiges an Vorwissen mitbrachten.

Darauf folgte eine kurze Pause, während der Teig aufging. Die Kinder erkundeten im Alleingang die Farm.

Danach widmeten wir uns dem Belag: Zucchini, Paprika, Mais, Zwiebeln und Käse. Die Schülerinnen und Schüler schnipselten alle fleißig. Zum Glück kam es auch nicht zu Schnittverletzungen.

Dann gab es eine längere Pause, in der die Kinder in kleineren Gruppen etwas über die verschiedenen Arten Milch zu verarbeiten lernten und anschließend den anderen berichten sollten, was sie gelernt hatten. Währenddessen bereiteten die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendfarm die Pizzen fertig vor.

Nun konnte es endlich ans Backen gehen.

Die Kinder durften sich aussuchen, mit was sie den Teig belegen wollten. Die Pizzen waren im Steinofen im Handumdrehen fertig gebacken und konnten verzehrt werden.

Nach dem Essen folgten wieder in Gruppen noch jeweils zwei Vorträge über konventionelle und ökologische Landwirtschaft.

Und schon war es Zeit, zurück zum Bahnhof zu laufen.

Vielen Dank an Frau Fischer-Deissinger und Frau Pohl, an die Mitarbeiterinnen der Kinder- und Jugendfarm Neuaubing und an die Schülerinnen und Schüler der 5c für den schönen Tag. Wir hoffen, dass alle Beteiligten Spaß hatten und etwas mitnehmen konnten.

Florian, Julian, Julie und Robert vom P- Seminar 1geo7 (unter der Leitung von Frau Pohl)

Exkursion der Klasse 5c in den Rothschwaiger Wald

Am 15.07.2021 veranstalteten wir, Ronja Domscheit, Lena Rauschert und Sophie Migotsch aus der Q11, eine geografische Exkursion mit der Klasse 5c. Ziel war es, den Kindern durch Vorträge und mit Hilfe von Spielen näher zu bringen, wie wichtig der Wald ist, welche Vorteile und Probleme er hat und wie wir ihn und seine Bewohner schützen und pflegen können. Fachliche Unterstützung bekamen wir dabei von der örtlichen Försterin Anita Ottmann, die uns gemeinsam mit ihrer Praktikantin über die ganze Wanderung hinweg begleitete und zu jedem Thema interessante Beiträge beisteuern konnte. Insgesamt sind wir 3,5 Kilometer gelaufen, haben sechs Themen wie beispielsweise die tierischen Waldbewohner und den Wasserkreislauf behandelt, und zwei lustige Spiele dazu gespielt. Zusätzlich gab es ein Arbeitsblatt, das die Kinder nach der Wanderung ausfüllen sollten, um den gelernten Stoff zu festigen.

Die Organisation und entsprechende Durchführung des Unterrichtsgangs war der sogenannte Projekt-Teil des P-Seminars „Außerschulisches Lernen – Lernen vor Ort“, das von Frau Pohl geleitet wird.

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Pohl und Frau Nadal bedanken, dass sie unsere Exkursion begleitet haben! Außerdem bedanken wir uns bei allen Schülerinnen und Schülern der Klasse 5c, dass alle mitgewandert sind und engagiert mitgemacht haben!

Sophie Migotsch, Q11

Fotos: A. Pohl, L. Rauschert

 

Absage von Schülerfahrten und -austauschmaßnahmen in diesem Schuljahr

Mit Schreiben vom 08.04.2020 hat das Kultusministerium die Schulen angewiesen, alle – auch bereits gebuchten – Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen, die nach dem 19. April 2020 bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 stattfinden würden, aufgrund der dynamischen, nicht abzusehenden Entwicklung grundsätzlich abzusagen. Außerdem dürfen derzeit keine neuen Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen vertraglich verbindlich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann diese stattfinden sollen.

Aufgrund dieser Regelungen haben wir, um so weit wie möglich Stornokosten zu vermeiden, sofort damit begonnen, „mit weinenden Augen“ eine Vielzahl von Schulfahrten wie die Besinnungstage, den Schüleraustausch mit Sevilla und Vigo, das Schullandheim, die Berlinfahrt und die Orchester- und Chortage sowie diverse Exkursionen abzusagen. Ihre bereits gezahlten Teilnehmerbeiträge werden wir nach Klärung der Stornokosten schnellstmöglich an Sie zurücküberweisen.

Bezüglich der Stornokosten hat das Kultusministerium in dem bereits genannten Schreiben die Regelung erlassen, dass nicht die Schule die Auszahlung der insgesamt angefallenen Stornokosten beantragen kann. Ich zitiere: „Leistungsberechtigt sind Erziehungsberechtigte …, die im entsprechenden Erstattungsantrag versichern, die Erstattung von angefallenen oder anfallenden Stornokosten zur Vermeidung einer persönlichen Härte zu benötigen.“ Das Formular des Erstattungsantrags ist über das Sekretariat erhältlich; ein Antrag ist innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe der Höhe der Stornokosten zu stellen.

Schulentwicklungs-Workshop in Kloster Banz

„Man kann Schule als ein träges Schiff bezeichnen“, so Herr Baptist einleitend, das immer wieder reagieren müsse auf Veränderungen von außen, aber auch von innen. Von außen schlagen manchmal politische Wellen gegen den Bug oder schieben das Schiff an, gesellschaftliche Veränderungen scheinen das Schiff bisweilen vom Kurs abzubringen, aber auch die Maschine läuft nicht immer im gleichen Takt. Soll und kann sie auch gar nicht, aber in steter Bewegung muss sie bleiben, mit Treibstoff versorgt und gewartet werden. Diesen Prozess treiben wir nun schon seit vielen Jahren voran, vieles wurde gedacht, verworfen oder realisiert. Schulentwicklung ist ein fester Bestandteil und eine wichtige Größe am Gymnasium Puchheim, die von allen Kolleginnen und Kollegen getragen wird. Wegmarken, oder Leuchttürme der Schulentwicklung, um im Duktus der Nautik zu bleiben, bilden unsere Schulentwicklungswochenenden außer Haus. Auch in diesem Jahr konnte am 30. – 31. März eine 20-köpfige Abgeordnetengruppe bestehend aus der Schulleitung, Mitgliedern des erweiterten Schulentwicklungsteams sowie zwei Elternvertreterinnen ins beeindruckende Kloster Banz reisen, um sich den Themen zu widmen, die sich in langer Vorarbeit herauskristallisierten und auf den Weg zur Umsetzung gebracht werden sollen.

Die Priorisierung der Themen fand dabei schon am Schulentwicklungsnachmittag im Januar in unserer Schule statt. Hier wurde der Koffer, – oder der Container? -, gepackt, damit dann in der diesmal recht knappen Zeit in Banz zielorientiert gearbeitet werden konnte. Hierbei spielten Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Unterrichtsentwicklung, aber auch Themen wie Schulklima und umweltbewusstes, nachhaltiges Handeln eine Rolle. Verschiedene Gruppen steuerten nach intensiver Arbeit konkrete Vorschläge zu besser koordinierbarem Teamwork, Absprache und Informationsvermittlung unter den Kollegen, Organisationsabläufen zum Beispiel bei den Elternabenden und Infoveranstaltungen, Begabtenförderung, interner Evaluation in Form von Schülerfeedback sowie zur Sensibilisierung hinsichtlich unseres Ressourcenverbrauchs. Die teilweise langen und auch konträr geführten Debatten im Plenum zeigten, dass den Kolleginnen und Kollegen sowie den Eltern alle Themen am Herzen liegen. Nicht alles konnte fertiggestellt, nicht alles ausdiskutiert werden, aber vieles sehr Konkrete kann nun den Weg der Umsetzung in unserer Schule finden. Wir werden die mit Projekten befüllten Container abladen, für alle Kolleginnen und Kollegen, die uns nach Banz geschickt haben, die Vorhaben visualisieren und Schritt für Schritt implementieren.

Wir danken allen Akteuren für die enorme Energie, die viele Zeit und nötige Geduld, um unser Schiff voranzutreiben, zu steuern und zu warten. Unser besonderer Dank geht wie in den letzten Jahren auch an die Hanns-Seidel-Stiftung sowie an alle helfenden Hände in der Bildungseinrichtung Kloster Banz, die uns den Aufenthalt und unser Zusammensein an diesem wunderbaren Ort möglich gemacht haben.

Alexander Rotter (Schulentwicklung)

(Fotos: Egon Fürstberger)

W/P-Seminar „Europa“ in Brüssel

W/P-Seminar „Europa“ im Herzen der EU – Brüsselfahrt vom 02.03. bis 06.03.2019

Samstagmorgen um 10.30 Uhr trifft man am Hauptbahnhof am Gleis 23 eine Gruppe von jungen Leuten an, die noch etwas verschlafen scheint. Es handelt sich hierbei um das W/P-Seminar „Europa“ in Begleitung von Frau Baumgartner, Herrn Rotter und Herrn Streicher. Vor ihnen liegt eine lange Zugfahrt von München über Frankfurt bis nach Brüssel. Aber warum Brüssel? – Nun, da sie natürlich begeisterte Europäer sind, ist es selbstverständlich, das politische (Entscheidungs-) Zentrum Europas bzw. der EU zu besichtigen.

Nachdem die Schüler gegen 20.00 Uhr im Hotel MEININGER angekommen sind, geht es für sie am nächsten Morgen direkt mit einer Stadtführung weiter. Jos Keunen heißt das belgische Urgestein, welches ihnen Brüssel zeigt und erklärt, damit die Heranwachsenden das pulsierende Herz Europas auch auf kultureller Ebene „verstehen“ können. Während des Rundgangs erhalten sie Gelegenheit, die berühmten Brüsseler Waffeln zu probieren und machen einen obligatorischen Fotostopp beim „Manneken Pis“. Nachmittags erreicht die Studiengruppe das „Haus der Europäischen Geschichte“. Faszinierend hierbei ist, dass die komplette Geschichte Europas bis einschließlich heute künstlerisch modelliert, durch Filmszenen und historische Gegenstände dargestellt und erläutert wird. Außerdem dient ein Tablet mit smarten Funktionen sowie audio-visuellen Darstellungen dazu, dass man sich sogar interaktiv durch die Geschichte bewegen kann.

Am Montag ist die „Europäische Kommission“ der erste Programmpunkt. Wie die Seminarteilnehmer bereits wissen, stellt diese EU-Institution ein sehr mächtiges, aber auch durchaus umstrittenes EU-Organ dar, da sie als einzige Institution über das „Initiativrecht“ verfügt, das ihr erlaubt, Gesetzentwürfe einzubringen. Nach der Sicherheitskontrolle und einem Gruppenfoto lauschen die politisch Interessierten einem Vortrag, der sich mit den verschiedenen Aufgaben bzw. Zuständigkeitsbereichen der EU-Kommission auseinandersetzt. Gegen Mittag besichtigt man ein zweites EU-Organ, nämlich den „Rat der Europäischen Union“. Es gilt als das Einflussorgan nationalstaatlicher Macht in Europa. Zurzeit hat Rumänien den Vorsitz inne, dieser wechselt jedes halbe Jahr rotierend unter den Mitgliedstaaten. Der Rat hat keine festen Mitglieder und tritt in zehn verschiedenen Konfigurationen zusammen, je nach Politikbereich. Zu diesen Treffen sendet jedes Mitgliedsland den jeweils für das anstehende Thema zuständigen Minister.

Dienstags geht es schließlich zum „Europäischen Parlament“ in Brüssel (Hauptsitz in Straßburg), der dritten und letzten EU-Institution, und das in dem für die Zukunft Europas so bedeutenden Wahljahr 2019. Denn – wie jeder wissen sollte bzw. durch die Plakataktion des „Europa“- Seminars weiß – findet dieses Jahr vom 23. – 26.05. die Europawahl statt. Im Vortrag wird ein Überblick über Aufgaben und Tätigkeiten gegeben, dabei wird auch auf das für die Kommunikation äußerst wichtige Berufsbild des Dolmetschers eingegangen. Zum Abschluss besucht die Gruppe die Nicht-Regierungs-Organisation „Finance Watch“, die den Finanzsektor kontrolliert, um z.B. eine erneute Finanzkrise abzuwenden. Dafür erhält die Organisation Zuschüsse von der EU.

Für die Seminarteilnehmer ergibt sich sogar die Möglichkeit, mit einem Studenten, der seit Januar 2019 in Brüssel im Namen der „Volt-Europe“ Partei tätig ist, zu diskutieren.

In summa ist mit dieser Reise etwas besonders deutlich geworden:

„THE FUTURE IS EUROPE“

Philipp Schnell, Jana Lehmann (Q11)

(Foto: Maximilian Streicher)