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Exkursion des W-Seminars Medizinphysik ans LEX Photonics und CALA in Garching

Ab in die Ferien

Exkursion des W-Seminars Medizinphysik am 18.12.23 ans LEX Photonics (Laboratory for Extreme Photonics) und CALA (Centre for Advanced Laser Applications) in Garching

Als „inspirierend“ bezeichnete Miriam Detlefsen, eine Schülerin des W-Seminars Medizinphysik der derzeitigen Q12, die theoretischen Grundlagen und Führungen von Dr. Frank Fleischmann, als sie sich bei ihm am Ende eines beeindruckenden und sehr informativen Nachmittags im Namen des W-Seminars bedankte. Herrn Dr. Fleischmann gelang es, uns im Rahmen der Führungen so anschaulich, wie nur irgend möglich, einen Überblick über die Arbeit seiner und anderer Arbeitsgruppen am Lex Photonics und CALA zu geben.

Geschildert wurden unter anderem die eindrucksvollen Daten eines sich dort befindenden Lasers: So liefert der Atlas 3000 beispielsweise Laserpulse mit einer Dauer von 25 Femtosekunden und einer Peakleistung von 2,5 Petawatt und zählt damit zu den leistungsstärksten Lasern weltweit. Zum Vergleich: Moderne Windkraftwerke haben eine Leistung von wenigen Megawatt, also etwa ein Milliardstel eines derartigen kurzen Laserimpulses.

Aber auch mehrere biomedizinische Anwendungen, an denen im Zusammenhang mit moderner Lasertechnologie derzeit geforscht wird, wurden erläutert. Dazu zählen bildgebende Verfahren, die mithilfe von mit Lasern erzeugten Röntgenimpulsen weiches Gewebe besonders gut auflösen. Auch mithilfe von Laserimpulsen beschleunigte Teilchen ermöglichen Bestrahlungstherapien einer neuen Qualität, weil die Energie der Teilchen, mit denen bestrahlt wird, besonders gut der Lage des Tumors im Körper angepasst werden kann.

Besonders faszinierend waren für uns auch die Forschungen zur Untersuchung von Blutplasma mithilfe von mit Lasern durchgeführter Infrarotspektroskopie. Deren Messergebnisse können in Kombination mit maschinellem Lernen aus Krankheiten im Blut resultierende Veränderungen auf molekularer Basis nachweisen, die weit über ein konventionelles Blutbild hinausgehen. Vor allem in Zusammenhang mit speziellen, häufigeren Tumorarten und klassischen Zivilisationskrankheiten zeigt sich derzeit aufgrund der größeren Stichprobengrößen bereits eine vielversprechende Zuverlässigkeit.

Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich auch der Besuch im Labor von Dr. Fleischmanns Arbeitsgruppe, in der er als Biologe für das Management der Blutplasmaproben verantwortlich ist: Ausgestattet mit Laserbrillen, Haarnetz und Überziehern für unsere Schuhe wurde uns das Herz des Labors gezeigt und erklärt.

Vielen herzlichen Dank, Herr Dr. Fleischmann, für diese intensiven Einblicke und diesen vielfältigen, bereichernden Nachmittag!

Florian Ebner (W-Seminar-Leiter)

Siegerehrung beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik

Am 16. März 20223 fand der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt. In diesem Schuljahr beteiligten sich 11 300 deutsche Schulen weltweit mit ca. 827 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Vom Gymnasium Puchheim waren 670 Schülerinnen und Schülerinnen bis Klasse 10m+ dabei und haben geknobelt, gerechnet und mit Pfiffigkeit und gesundem Menschenverstand versucht, die richtige Lösung der 24 bzw. 30 Aufgaben zu finden.

Ganz herzlichen Glückwunsch an die 39 Preisträger quer durch alle Jahrgangsstufen, die sich neben Urkunde und Preis für alle auch über Sachpreise freuen konnten, allen voran mit einem 1. Preis Marlon Loheyde (8d), Danilo Borrmann (8e), Jaroslaw Moleda (7e) und Atai Hecht (5a).

Carola Betz (Fachschaftsleitung Mathematik)

Hier geht’s zur Seite mit den Preisträgern der letzten Jahre…

GymP-Wahlkurs „Jugend forscht“ erzielt im Regionalwettbewerb mit vier Projekten Preise

Wir schreiben das Schuljahr 2022/2023 und die Forscher AG ist so aktiv wie nie zuvor. Aus der großen Gruppe an Teilnehmenden am Wahlunterricht haben es vier Projekte in den Regionalwettbewerb München-Nord geschafft. Wieder mal wurde gebastelt, gebohrt, gedruckt, geklebt, gefräst, gemessen, programmiert, zerlegt, kurzum: es wurde einfach wieder geforscht.

Niklas Lütgen (5c) hat sein Projekt ganz der Sicherheit im Straßenverkehr gewidmet und erzielte einen 1. Platz im Fachbereich Technik.

Enzio Baur (5d) hat mit seinem Projekt „Do-it-yourself-Jet“ einen normalen Spielzeug-Segelflieger in einen Hochleistungsjet mit Turbinenantrieb umgebaut.

Jonathan Lohn (9a) hat sein Hobby zum Projekt gemacht und lebte den Traum vieler Jugendlicher und Erwachsender. Er ist professionell Achterbahn gefahren. Wie hat er das geschafft? Sein Projekt beschäftigte sich mit dem Messen von „G-Kräften“ in Achterbahnen. Mit dem erzielten 3. Platz im Fachbereich Physik hat Jonathan nun seine Sammlung komplett (nach seinem 2. Platz im letzten Jahr und seinem Sieg vor 2 Jahren). Eine beeindruckende Leistung in drei aufeinanderfolgenden Wettbewerben.

Johanna Marschall (Q12) hat die Karstgebirge der Alpen näher unter die Lupe genommen und erzielte einen Sonderpreis im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften.

Wir gratulieren allen Forschern.

Daniel Beintner für die Forscher AG

Auf der Seite des Wahlunterrichts „Jugend forscht“ kann man die Projekte ausführlich nachlesen und Fotos der Wettbewerbsstände ansehen…

Wir gratulieren den Siegern im Biber-Wettbewerb

Der Startschuss für den bundesweiten Informatik-Biber fiel bereits am 08. November 2021. Ca. 300 Schüler und Schülerinnen unserer Informatik-Klassen waren mit dabei, um sich mit über 400.000 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland im Knobeln zu messen. Dabei war das gar nicht so einfach – fiel doch der Wettbewerbszeitraum gerade in die Zeit des Umbaus unseres großen Computerraums.

Ein paar Schüler waren besonders erfolgreich im Lösen von kniffeligen Denkaufgaben aus der digitalen Welt:

Wir gratulieren Jannis Marx (6c) und Franka Herold (9b) zu einem 1. Preis und Marlon Loheyde (7d), Tobias Deissenbeck (9b) sowie Felix Kreil (Q12) zu einem 2. Preis.

Gerade bei den Jüngeren war es besonders schwer, denn hatte man nur eine der schwersten Aufgaben falsch gelöst und sonst alles richtig, erreichte man „nur“ einen 3. Preis. Die Zuordnung der Punktzahlen zu den Preisstufen ist so gewählt, dass bis zu 2,5% der Teilnehmenden der Altersgruppe einen 1. Preis, bis zu 6,5 % der Teilnehmenden der Altersgruppe mindestens einen 2. Preis, das obere Drittel des Teilnahmefeldes mindestens einen 3. Rang und das mittlere Drittel eine Anerkennung erreichen. Vor allem aber soll der Informatik-Biber Spaß machen und Lust auf noch mehr Informatik.

Wir freuen uns schon auf viele Teilnehmer im nächsten November.

Carola Betz für die Fachschaft Informatik

Gratulation an Tobias Deissenbeck zum 2. Preis in der Finalrunde des Jugendwettbewerbs Informatik

Vor einem Jahr begann der Jugendwettbewerb Informatik 2021. Im Rahmen des Drehtürmodells hatte sich der damalige 8. Klässler Tobias Deissenbeck (heute Klasse 9b) u.a. mit Hilfe der Wettbewerbsseiten selbstständig programmieren beigebracht. Es gibt auf der Homepage des Jugendwettbewerbs einen eigenen Bereich zum Erlernen einer Programmiersprache – sehr empfehlenswert für alle Interessierten!

In zwei ersten Runden Ende Februar und Ende März 2021 mussten dann in jeweils 60 Minuten Programmieraufgaben mit steigender Schwierigkeitsstufe online gelöst werden. Tobias war dabei bereits so erfolgreich, dass er sich für die 3. Runde qualifizierte. Während deutschlandweit zu Beginn des Wettbewerbs 26.300 Schülerinnen und Schüler starteten, gelang dies dann noch 4405 weiteren Teilnehmern.

Zu Beginn des aktuellen Schuljahres mussten dann die anspruchsvollen Junioraufgaben des Bundeswettbewerbs Informatik zuhause geknackt und eingeschickt werden. Tobias war dabei so erfolgreich, dass er in dieser finalen Runde mit einem großartigen 2. Preis ausgezeichnet wurde. Höchste Anerkennung und Glückwunsch! Das Gymnasium Puchheim freut sich mit.

Carola Betz (Fachleitung Informatik)

1. Platz bei Jugend forscht für Jonathan Lohn

Die Schulfamilie des Gymnasiums Puchheim freut sich über einen Sieger beim Jugend-forscht Wettbewerb. Jonathan Lohn aus der 7. Klasse konnte den 1. Platz im Bereich Physik belegen.

Lange Wochen und Monate voller harter wissenschaftlicher Arbeit liegen hinter ihm, doch Beharrlichkeit und Frustrationstoleranz zahlen sich aus. Mit seinem Projekt „Bau einer Abschussrampe für Papierflieger zur Untersuchung der Flugbahnen“ konnte er die Jury überzeugen!